Theaterregie

Bewegung als Bühnensprache

Mehr ...

Theaterregie

Bewegung als Bühnensprache

Alles lebt, alles webt!

Regietätigkeit

Enkes Regietätigkeit entspringt seiner Forschungsarbeit mit jungen Sängerdarstellern an der Weimarer Opernschule.  Dabei entwickelt er eine musikalische Bühnensprache, die den bewegten Körper ins Zentrum der Arbeit stellt. Das Genre spielt nur eine untergeordnete Rolle – alles ist spielbar und jeder Stoff von gesellschaftlicher Relevanz findet auch seinen Platz auf einer Bühne. Der Schwerpunkt in Enkes Hochschultätigkeit liegt auf dem spannenden Grat zwischen Sprechen und Singen, sowie zwischen stimmlicher Entäußerung und der körperlichen Bewegung.

Der Leitspruch „ Alles lebt, alles webt! “ bildet die Grundlage für Enkes Art der Forschung und Regietätigkeit. Diese Arbeit versucht die Grenzen der Stimm- und Bühnenfächer auszumessen, sie zu überwinden und beständig zwischen den Disziplinen zu wechseln. Regelmäßig führt Enke neue Gruppen von Sängern, Spielern und Instrumentalisten zusammen. Die Kraft und der Erfolg seiner Inszenierungen liegen immer in einem starken Ensemble.

Inszenierungen

Studiotheater der Musikhochschule “Franz Liszt“ Weimar

2014

„ Durst & Drang – so gieß ich aus mein Leben “

„Durst & Drang – so gieß ich aus mein Leben“
vereinte frühbarocke Werke von Monteverdi, Strozzi und Frescobaldi, sowie Texte von Goethe, Möricke, Tagore und T. Mann mit der Uraufführung einer Komposition in vier Sätzen zu Tagores Gedicht „Der Wasserfall erwacht“
Komposition: Alex Vaughan
Musikalische Leitung: Gerd Amelung

Fotos:  Andreas Trapper

2015

„Durch einen Spiegel“

 

Ein Stück auf zwei Ebenen

Uraufführung einer brandneuen Vertonung von Goethes Fragment „ Jahrmarktsfest zu Plundersweilern “ Darin eingebettet die alttestamentliche Esther-Geschichte mit Stücken aus Händels Esther-Oratorium.

Komposition: Alex Vaughan
Musikalische Leitung: Gerd Amelung

Fotos:  Andreas Trapper

2016

„MACHT.SPIELE“

 

In der Arena von Intrige, Lust und Leidenschaft: Material aus Monteverdis  „ L’incoronatione di Poppea “ gepaart mit deutschen Tonfilmschlagern des frühen 20. Jahrhunderts

Kostüme: Friederike Lettow
Musikalische Leitung: Gerd Amelung

Fotos:  Maik Schuck

2017

„(K)EIN SOMMERNACHTSTRAUM“

 

In der wilden Adaption des Shakespeare-Stücks krachen zwei verklärte Zufluchtsorte aufeinander: die romantische Liebe und der deutsche Wald. Willkommen auf dem schmalen Grat zwischen dem Hier und dem Dort!

Englisches Lied von Clarke bis Quilter

Kostüme: Friederike Lettow
Musikalische Leitung: Robert Nassmacher

Fotos:  Candy Welz